{"id":101,"date":"2019-06-02T21:40:10","date_gmt":"2019-06-02T19:40:10","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.isaenko.ch\/womo\/?p=101"},"modified":"2019-07-15T22:32:40","modified_gmt":"2019-07-15T20:32:40","slug":"erste-tour-champagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.isaenko.ch\/womo\/2019\/06\/02\/erste-tour-champagne\/","title":{"rendered":"Erste Tour: Champagne"},"content":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal eine richtige Tour mit dem Wohnmobil, in die Champagne, an den Lac du Der-Chantecoq. Aber ohne Lena, denn sie bekam Besuch aus Russland und zudem war ich mit allerhand Funkausr\u00fcstung unterwegs.<\/p>\n<p>Bis ich allerdings wegkam (gegen 15 Uhr), verging doch einige Zeit. Es war doch noch mehr zu packen, als gedacht und in den Tagen vor der Abreise kam ich nicht so recht dazu. Das f\u00fchrte dann dazu, dass ich (incl. eines Einkaufs in Weil am Rhein) erst gegen 21 Uhr auf dem Campingplatz ankam, wo mein Freund Ralf schon eine ganze Weile auf mich wartete. Die grosse Wiese, wo wir in fr\u00fcheren Jahren mit viel Platz standen, war leider nur teilweise gem\u00e4ht und zuerst waren wir mit dem Standplatz (ganz in der N\u00e4he von kleinen H\u00e4uschen) nicht so ganz zufrieden. Dazu kam, dass Nachbarn, die mit einem Expeditionsmobil etwa 20m entfernt standen, sich gegen 22 Uhr ziemlich ruppig \u00fcber unsere lauten Unterhaltungen (beim Aufbau des Vorzelts im letzten Tageslicht &#8211; wobei wir es frei stehend aufbauten, denn das alte Vorzelt passte \u00fcberhaupt nicht mehr zur H\u00f6he des neuen Womos und seiner Eingangst\u00fcr!) beschwerten. Sie wollten wohl schon schlafen und fuhren am n\u00e4chsten Morgen auch bald weiter. Zum Gl\u00fcck, denn an den folgenden Abenden waren viele Franz\u00d6sInnen da und da war es teils lange nach Mitternacht noch viel lauter&#8230;<\/p>\n<p>Ich schreibe diesen Artikel mit einiger zeitlicher Verz\u00f6gerung (auch wenn das Datum passt &#8211; WordPress l\u00e4sst es ja einfach zu, das Ver\u00f6ffentlichungsdatum frei zu w\u00e4hlen, auch r\u00fcckwirkend), denn der Stress des Schuljahresendes liess mir keine Zeit und Musse zum Schreiben des Blogs. So sind manche Details leider auch schon der Vergessenheit heimgefallen&#8230; Das ist schade, aber nun nicht mehr zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es an den Aufbau der Antennen. Ausser einer kleinen UKW-Rundfunk-Yagi (5 Elemente) und einem Inverted-V-Dipol f\u00fcr KW baute ich letztlich nichts weiter auf. Ich war einfach zu geschafft von den letzten Wochen und schlief am Donnerstag (Himmelfahrt) tags\u00fcber l\u00e4ngere Zeit und brachte nicht viel auf die Reihe.<\/p>\n<p>Auch die Wellenausbreitung liess und ziemlich im Stich. Ein Mal h\u00f6rte ich ganz kurz ein paar Sporadic-E-Signale im UKW-Rundfunkband (ohne sie identifizieren zu k\u00f6nnen), sonst war &#8220;pantalon mort&#8221; (tote Hose). So richtig Lust, Funkbetrieb auf KW zu machen, hatte ich auch nicht.<\/p>\n<p>Am Sonntagnachmittag machte ich mich auf den R\u00fcckweg. Zuvor leerte ich noch den Grauwassertank, aber das war gar nicht so einfach, denn die beiden Hebel an rechten Fahrzeugseite sind nicht angeschrieben und ich habe mir bei der Einweisung nicht gemerkt, welcher f\u00fcr welchen Tank ist. Nun wollte ich nat\u00fcrlich nicht mein letztes Frischwasser rauslassen&#8230; Aber irgendwie wurde mir nach genauem Hinschauen klar, dass wohl der hintere Hebel f\u00fcrs Abwasser und der vordere f\u00fcrs Frischwasser sein musste und das hat auch gepasst.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg lief alles glatt, bis kurz vor dem Ausgang des Vogesentals vor S\u00e9lestat. Dort gab es einen dicken Stau, der mich eine knappe Stunde kostete. Jetzt war ich halt auf den &#8220;chemins de retour&#8221; vom langen Wochenende unterwegs und nicht mehr gegenzyklisch (wie teilweise auf dem Hinweg). Danach wurde ich noch in einem Dorf an der N83 geblitzt, obwohl ich mit Tempomat korrekt 70 fuhr. Zum Gl\u00fcck kam sp\u00e4ter kein b\u00f6ser Brief aus Frankreich an. Wahrscheinlich war der Blitzer einfach etwas scharf eingestellt. Sowas passierte mir schon vor ein paar Jahren mal auf der &#8220;Rocade Est&#8221; (Autobahnring) von Lyon.<\/p>\n<p>So blieb mir auch diesmal nur kurze Zeit f\u00fcr eine Stippvisite bei meinen Eltern, bevor ich die endg\u00fcltige Heimfahrt nach Holderbank antreten konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal eine richtige Tour mit dem Wohnmobil, in die Champagne, an den Lac du Der-Chantecoq. Aber ohne Lena, denn sie bekam Besuch aus Russland und zudem war ich mit allerhand Funkausr\u00fcstung unterwegs. 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