{"id":13,"date":"2019-02-02T11:11:04","date_gmt":"2019-02-02T10:11:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.isaenko.ch\/womo\/?p=13"},"modified":"2019-04-22T22:14:22","modified_gmt":"2019-04-22T20:14:22","slug":"bestellung-unseres-neuen-wohnmobils","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.isaenko.ch\/womo\/2019\/02\/02\/bestellung-unseres-neuen-wohnmobils\/","title":{"rendered":"Bestellung unseres neuen Wohnmobils"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits kurz erw\u00e4hnt, haben wir auf der CMT zugeschlagen und ein neues Wohnmobil bestellt.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal haben wir recht lange gesucht. Wichtig waren vor allem die folgenden Dinge: Einzelbetten (wo man nachts nicht mehr \u00fcbereinander steigen muss, wenn man mal &#8220;muss&#8221;), Heckgarage, gen\u00fcgend Zuladung und ein Preis bis maximal 60&#8217;000 Euro brutto.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im bisherigen P\u00f6ssl 2Win haben wir nur begrenzte Zuladung und sind letzten Sommer (auch aufgrund der Mitnahme unserer neuen E-Bikes) immer mit 20 Liter Wasser und ebenso wenig Diesel gefahren, um die Gewichtsgrenze (leider nur 3300 kg) nicht zu sprengen.<\/p>\n<p>Bei Gewichtsangaben sind H\u00e4ndler allerdings immer sehr einsilbig, denn das ist quasi die Achillesferse der Branche. Niemand mag sich genau festlegen und bei den Angaben, was denn nun zur &#8220;Masse im fahrbereiten Zustand&#8221; geh\u00f6rt, gibt es auch sehr unterschiedliche Aussagen. \u00dcbereinstimmend scheint nur zu sein, dass einE FahrerIn mit 75 kg, eine Gasflasche und eine Kabeltrommel dazu geh\u00f6rt. Jeweils im Brustton tiefster \u00dcberzeugung wird da mal gesagt, die Tanks (Diesel und Wasser) seien zu 90% zu f\u00fcllen, oder der Frischwassertank sei in &#8220;Fahrstellung&#8221; gef\u00fcllt (was sich dann je nach Hersteller auch zwischen 10 und 20 Litern bewegen kann) oder auch der Dieseltank habe nur 20 Liter drin.<\/p>\n<p>Bei einem Hersteller (ich m\u00f6chte hier mal keine Namen nennen, nicht dass das noch juristische Folgen hat &#8211; aber man kann sich sicher den ein oder anderen denken, wenn man die Branche kennt, mehr als zwei oder drei kommen eh nicht in Frage) sind wir l\u00e4nger h\u00e4ngen geblieben. Seine Wohnmobile waren extrem reichhaltig ausgestattet, bei kleinem Preis. Also auf den ersten und zweiten Blick sehr attraktiv. Wir haben uns ein Angebot erstellen lassen. Da sind die H\u00e4ndler\/Hersteller sehr schnell dabei, zumal wenn es darum geht, am vorletzten Messetag noch viele Abschl\u00fcsse zu produzieren und die Messebilanz aufzubessern.<\/p>\n<p>Beim Gewicht bin ich sehr hartn\u00e4ckig geblieben, bis der Chef selbst vieles hat nachrechnen lassen. Wir haben dann statt des 7,40 m langen Top-Teilintegrierten ein nur 6,99 m langes, \u00e4hnliches Modell gew\u00e4hlt und der Chef hat uns letztlich schriftlich zugesichert, dass der Kaufvertrag nur g\u00fcltig sei, wenn das Leergewicht unter 3000 kg betr\u00e4gt. Inwiefern eine solche Zusicherung rechtlich auch tats\u00e4chlich wirksam ist, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.<\/p>\n<p>Unterschrieben habe ich jedoch nicht, denn mit so superschnellen Entscheidungen f\u00fchle ich mich nicht wohl. Ich habe mir ausbedungen, die Sache noch zu \u00fcberschlafen und versichert, am Sonntag wieder vorbeizukommen.<\/p>\n<p>Dann war der Samstag auch schon fast vorbei. Wir waren noch kurz bei Weinsberg, denn den &#8220;Pepper&#8221; hatte ich nach einem ausf\u00fchrlichen Test in einer Zeitschrift noch anschauen wollen. Aber Lena hat gleich mal nicht gefallen, dass er keinen Seitensitz hat und ein dritter Schlafplatz (f\u00fcr Ruslan) \u00fcber die Halbdinette weg zu den Vordersitzen hin dann so unbequem w\u00e4re, wie bisher im P\u00f6ssl.<\/p>\n<p>Ich habe dennoch kurz mit einem Verk\u00e4ufer gesprochen und unseren bisherigen Favoriten erw\u00e4hnt. Als der die Marke h\u00f6rte, meinte er nur kurz &#8220;XY? Oh je!&#8221; Ich musste doch ein wenig nachhaken. Er sagte dann nur, ich solle mir die Verarbeitung mal genauer anschauen, v.a. den \u00dcbergang zwischen Fahrerhaus und Wohnaufbau.<\/p>\n<p>So sind wir kurz vor 18 Uhr also nochmal zu diesem H\u00e4ndler, wo wir schon fast bestellt haben, hin. Tats\u00e4chlich sahen diese \u00dcberg\u00e4nge bei den ausgestellten Modellen nicht so toll aus, jedenfalls f\u00fcr uns Laien. Und mir fiel auch auf, dass diese Firma nur wenige Jahre Garantie auf Dichtigkeit gibt.<\/p>\n<p>Das alles gab dann am Abend und in der Nacht (wir haben beide ein paar Stunden nicht geschlafen, was sicher nicht an der K\u00e4lte lag, denn im P\u00f6ssl war es sch\u00f6n warm) doch noch viel zu denken.<\/p>\n<p>Am Sonntag sind wir dann noch bei &#8220;OrangeCamp&#8221; vorbei gegangen, einer Marke, \u00fcber die ich im <a href=\"https:\/\/www.womoblog.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">womoblog.ch<\/a> viel Gutes gelesen habe. Am Samstag war dort zu viel los und wir sind schnell weiter gelaufen.<\/p>\n<p>&#8220;OrangeCamp&#8221; ist die Marke der eher kleinen Firma Brinkmann aus Braunschweig. Ein Familienbetrieb, der wenige Grundmodelle hat, die man nat\u00fcrlich individuell in Grenzen umkonfigurieren kann und der seit ein paar Jahren seine Wohnmobile bei einem namhaften deutschen Hersteller bauen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dort hatte eine Blog-Journalistin (ich weiss aber nicht, von welchem Blog) viel Zeit, uns das uns interessierende Modell <a href=\"https:\/\/orangecamp.de\/brinkmann-caravan\/reisemobile-guenstig\/orange-camp-t-740-eb-oho\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OrangeCamp T 740 EB<\/a>\u00a0zu zeigen und auch Ausstattungs-Alternativen, die wir in einem anderen Modell sehen konnten (konkret: Halbdinette mit Seitensitz und festem Tisch statt L-Bank mit Wackel-S\u00e4ulen-Tisch und v.a. kein Hubbett).<\/p>\n<p>Brinkmann gibt zehn Jahre Garantie auf Dichtigkeit und bei der Verarbeitung sieht alles gut aus. Es ist ein holzfreier Aufbau und die Modelle haben unten Alu-Sch\u00fcrzen. Das heisst, wenn man irgendwo unten vorbei geschrammt ist, ist nicht gleich der Kunststoff-Aufbau kaputt. Gut ausgestattet sind die Womos auch, teils sogar zu gut. Ich br\u00e4uchte eigentlich keinen Vierflammen-Herd, aber das kann man sich leider nicht aussuchen. Ein Backofen ist auch drin, das hingegen k\u00f6nnte ein echt netter Luxus sein. Bisher mussten wir auf Pizza, Kuchen, aufgebackene Br\u00f6tchen etc. im Wohnmobil verzichten, das w\u00e4re ein neuer Komfortgewinn.<\/p>\n<p>Der Camper ist auf Peugeot-Basis. Das war uns auch wichtig, keinen Fiat mehr zu nehmen, denn Fiats Motoren haben angeblich Euro 6, aber ohne AdBlue. Dem traue ich einfach nicht, egal was die H\u00e4ndler so versprechen. Der Peugeot Boxer hat Euro 6b mit AdBlue, das scheint mir (als Laien) im Moment das Optimum an Abgasreinigung zu sein.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Kauf: Ich habe dann mal erw\u00e4hnt, dass meine Schmerzgrenze bei 60 k\u20ac liegt und ich schon bei Firma XY beinahe was unterschrieben habe, aber mir gerne ein Konkurrenzangebot machen lasse. Manche der umfangreichen Ausstattungen bei XY brauche ich nicht wirklich (z.B. kann ich gern auf eine Sat-Anlage verzichten, wir schauen sowieso oft nur Filme von der Festplatte, ein Monitor, der auf 12V l\u00e4uft, reicht), da k\u00f6nnte man sich ja vielleicht irgendwo treffen?<\/p>\n<p>Und in der Tat hat Herr Hanner mir dann ein Angebot gemacht, das inkl. einem sehr entgegenkommenden Messe-Rabatt knapp unter 60&#8217;000 Euro blieb. So habe ich also unterschrieben.<\/p>\n<p>Leider habe ich vergessen, die manuellen Hubst\u00fctzen (die bei XY inklusive waren) hinein rechnen zu lassen. Das kam mir erst sp\u00e4ter (nachdem wir wieder zuhause waren) wieder in den Sinn und nachtr\u00e4glich wurden die nat\u00fcrlich nicht in den Rabatt des Konkurrenzangebots einbezogen, haben den Preis also um knapp 400 \u20ac (inkl. Einbau) erh\u00f6ht. Andererseits konnte ich auf die Elektro-Heizst\u00e4be in der Truma-Gasheizung verzichten, was den Preis um 650 \u20ac senkte. Und nachtr\u00e4glich auch auf die zweite Aufbaubatterie, die in der Rechnung auch knapp 350 \u20ac ausmacht. Die erste AGM-Batterie konnte Herr Hanner leider nicht aus dem Paket herausrechnen, die muss ich mit kaufen (und gleich verkaufen, wenn ich mir die Lithiumbatterie einbaue, wie ich in einem anderen Post geschrieben habe).<\/p>\n<p>Was haben wir denn nun genau alles dabei\/drin (abgesehen von dem, was ich bereits beschrieben habe)?<\/p>\n<ul>\n<li>Starker Motor mit 160 statt 130 PS<\/li>\n<li>16&#8243;-Reifen mit Alufelgen (auf letztere k\u00f6nnte ich von der Optik her gerne verzichten &#8211; bringen aber wohl noch ein wenig Gewichtsersparnis)<\/li>\n<li>Tempomat, ESP, Hill-Holder etc. sind ja inzwischen quasi Standard<\/li>\n<li>Beheizter Abwassertank<\/li>\n<li>4,50 m lange Markise<\/li>\n<li>Kenwood-HighEnd-Naviceiver mit R\u00fcckfahrkamera<\/li>\n<li>24&#8243;-TV mit dreh- und schwenkbarem Halter (aber keine Sat-Anlage &#8211; das brauchen wir nicht)<\/li>\n<li>Zweikreis-Zusatzluftfederung an der Hinterachse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ach ja, was das Gewicht angeht, ist das Ganze doch nicht ganz so toll wie ich mir urspr\u00fcnglich dachte. Laut Berechnung auf der Bestellung soll die &#8220;Masse im fahrbereiten Zustand&#8221; auf ca. 3100 kg kommen. Das sind nur 400 kg Zuladung, das ist etwas knapp. Und hoffentlich ist das korrekt gerechnet und ich erlebe bei der Fahrt auf die Waage keine \u00dcberraschung.<\/p>\n<p>Das neue Wohnmobil wird mir von Braunschweig nach \u00dcberlingen zu einem Vertragsh\u00e4ndler von Brinkmann \u00fcberf\u00fchrt, wo ich es dann entgegen nehmen kann. Die Lieferzeit betr\u00e4gt nur rund drei Wochen. Aber ich muss erst einmal meinen P\u00f6ssl verkaufen. Dann gebe ich Brinkmann Bescheid und kann wahrscheinlich damit rechnen, dass ich irgendwann im Fr\u00fchjahr mein neues Wohnmobil haben werde. Den Import in die Schweiz muss ich selbst machen. Dazu habe ich schon ein wenig recherchiert und werde dar\u00fcber ganz sicher im Blog schreiben, sobald alles klar ist.<\/p>\n<p>Was ich auf jeden Fall bald noch anbauen will, das ist eine SOG-Anlage f\u00fcr die Toilettenkassette. Die habe ich schon am P\u00f6ssl dran und bin sehr davon \u00fcberzeugt. Keine Chemie und keine Ger\u00fcche mehr. Den Einbau am P\u00f6ssl habe ich selbst gemacht und das hat damals rund sechs Stunden gebraucht (ohne Vorkenntnisse habe ich es ganz langsam und vorsichtig angehen lassen). Oder ich baue die Toilette radikal zur Trenntoilette um.<\/p>\n<p>Dieses Wohnmobil von OrangeCamp wird auch in diversen Videos von der CMT vorgestellt, z.B.:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9MBuIG953KQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1VNhcFxJaB0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits kurz erw\u00e4hnt, haben wir auf der CMT zugeschlagen und ein neues Wohnmobil bestellt. Zun\u00e4chst einmal haben wir recht lange gesucht. 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